Allgemeine Information

Das erklärte Ziel des Pariser Klimaabkommens ist es, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Dies verändert auch den Kontext politikbezogener Forschung und stellt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor neue Aufgaben. Die aktuelle Klimaforschung fokussiert daher vor allem auf die Analyse und das Verständnis regionaler Ausprägungen des globalen Klimawandels, um auch insbesondere die Folgen und Auswirkungen auf gesellschaftlich relevanter Ebene beschreiben zu können.
Bei der öffentlichen Veranstaltung
Klimawandel vor der Haustür – unsere Zukunft gemeinsam gestalten!
am 26. September 2019 in Berlin
steht der Dialog zwischen Wissenschaft und Entscheidungsträgern aus Politik, Behörden, Verbänden, Wirtschaft und interessierter Öffentlichkeit im Vordergrund. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Verbunds „Regionale Klimaänderungen“ (REKLIM) diskutieren mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung, vor welche Herausforderungen der Klimawandel die Gesellschaft bereits heute stellt.
Regionale Beobachtungs- und Prozessstudien in Kombination mit Modellsimulationen sollen zur Verbesserung von regionalen und globalen Klimamodellen beitragen und damit eine solide Basis für klimabezogene Entscheidungshilfen schaffen. REKLIM trägt dazu bei, die interdisziplinäre Klimaforschung in Deutschland zu stärken.
Die öffentliche Veranstaltung begleitet die zweite von REKLIM ausgerichtete wissenschaftliche Konferenz mit dem Thema "Our Climate – Our Future: Regional Perspectives on a Global Challenge", die vom 23. bis 25. September 2019 in Berlin stattfindet. Diese Konferenz bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt ein Forum, neue Ergebnisse der regionalen Klimaforschung der acht zentralen REKLIM-Forschungsfragen zu präsentieren und gemeinsam zu diskutieren.